Veranstaltungen Hochschuldidaktik & Lehrentwicklung

Visualisieren von Lerninhalten

Lernpsychologische Forschung belegt: Die ergänzende Visualisierung von Lernstoff führt zu deutlich besseren Lernergebnissen durch Aufmerksamkeitssteigerung, Orientierungshilfen, Komplexitätsreduktion etc. In diesem Kurs wenden Sie Gestaltungsprinzipien auf Ihr Material an, damit Ihre Bildaussagen den gewollten Botschaften entsprechen.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • kennen die wichtigsten Visualisierungstypen,
  • wissen, welche didaktischen Ziele mit welchen Visualisierungstypen umgesetzt werden können,
  • kennen die wichtigsten Gestaltungsprinzipien für die Erstellung von Visualisierungen,
  • sind in der Lage, Visualisierungen bezüglich ihrer gestalterischen Qualität zu beurteilen (Beurteilungskompetenz),
  • sind in der Lage, einen Inhalt gestalterisch korrekt in visuelle Form zu bringen (Handlungskompetenz),
  • haben eigene Visualisierungen reflektiert, Feedback auf eigene Visualisierungen erhalten und sind in der Lage, diese zu optimieren,
  • haben an einer eigenen Visualisierungsproblemstellung gearbeitet,
  • kennen die Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen der wichtigsten visuellen Medien (Flipchart, Pinwand, Visualizer, Beamer usw.).

Inhalt

  • Überblick über die wichtigsten Visualisierungstypen: Textchart, Tabelle, Diagramm, Chart, Strukturbild, wissenschaftliche Zeichnung, didaktisches Bild, Schema, Cartoon, Symbol, Foto usw.
  • Wahl des adäquaten Visualisierungstyps
  • visuelle Gestaltungsprinzipien
  • Analyse und Beurteilung der gestalterischen und ästhetischen Qualität von bestehenden Visualisierungen
  • Herstellungsprozess von Visualisierungen
  • Workshop: Arbeit an eigenen gestalterischen Frage- bzw. Problemstellungen, herstellen eigener Visualisierungen
  • Zusammenspiel zwischen didaktischem Konzept und Bildeinsatz
  • Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen visueller Medien
Achtung: Im Kurs werden keine Powerpoint-Techniken vermittelt.

Arbeitsweise

  • Inputs des Kursleiters
  • Eigenaktivität
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Übungen
  • Workshop
  • Erfahrungsaustausch und Diskussionen in Gruppen und im Plenum

Basisinformationen

Nummer: H.17.21
Durchführungsdaten: 11.08.2017, 29.08.2017
Zeiten: 9.00-17.00 Uhr
Leitung: Schmid Jimmy, Dozent für Kommunikationsdesign, Hochschule der Künste Bern
Kursort: Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1, Raum A122 (1. Stock, Altbau)
Situationsplan
Umfang: 2 Tage; 1 ECTS
Kurssprache: Deutsch
max. Teilnehmende: 16 Personen
Anmeldeschluss: 21.07.2017
bis 21. Juli 2017
Studienform und Abschluss: Einzelveranstaltung des Studiengangs CAS Hochschullehre
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.
Trägerschaft: Universität Bern, Zentrum für universitäre Weiterbildung
http://www.zuw.unibe.ch
Besonderes:

8-ung: Neue Kursdaten!

ECTS-Info Im Rahmen des Weiterbildungsstudiengangs Hochschullehre wird für diesen Kurs insgesamt 1 ECTS-Punkt – gesamthaft oder aufgeteilt – an die Module 2 oder 6 angerechnet.

Profil

Forschungsergebnisse aus der Lernpsychologie zeigen, dass die Vermittlung von visualisierten Lerninhalten zu deutlich besseren Lernergebnissen führt als die rein sprachliche Stoffvermittlung. Visualisierungen steigern die Aufmerksamkeit, geben Orientierungshilfe, machen Informationen leichter fassbar, ergänzen Gesagtes, verdeutlichen Wesentliches usw. Zeitgemässe Lehre ist demnach «illustriert» und fordert von den Lehrpersonen neben sprachlicher Ausdrucksfähigkeit auch visuelle Gestaltungskompetenz.
Der Kurs beschäftigt sich mit der Frage, wie eine Visualisierung korrekt zu gestalten ist, damit die Bildaussage der intendierten Botschaft entspricht. Um eine wirksame visuelle Inhaltsvermittlung zu erzielen, müssen gestalterische Prinzipien und Regeln berücksichtigt und angewendet werden. Im Kurs sollen diese visuellen Gestaltungsprinzipien bewusst gemacht, an Fallbeispielen diskutiert und in praktischer Arbeit geübt werden.

Kosten und Zahlungsmodalitäten

Fr. 660.– (Mitarbeitende der Universität und PH Bern erhalten keine Rechnung.)

Damit nicht Rechnung gestellt wird, müssen Mitarbeitende der Universität und der PH Bern sich zwingend mit Ihrer Geschäftsadresse registrieren.

Zielpublikum

Die Hochschuldidaktik der Universität Bern richtet sich an Lehrende und Forschende an Universitäten, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen sowie an höheren Fachschulen und in der Weiterbildung. Die hochschulübergreifende Zielgruppenkonstellation wird bewusst angestrebt und ist eine der Stärken unseres Programms.

Lehrpersonen, die visuelle Gestaltungskompetenzen im Hochschulkontext erwerben, auffrischen oder vertiefen wollen.
Lehrpersonen, die ihre Visualisierungstätigkeit auf den Prüfstand stellen, reflektieren und professionalisieren wollen.

Vor- und Nachbereitung

Die Teilnehmenden reichen vorgängig eigene Fallbeispiele ein, über die sie im Kurs reflektieren möchten. Die Aufforderung dazu folgt rechtzeitig per E-Mail.

Zulassungsbedingungen

Lehrtätigkeit an einer Universität, Fachhochschule, pädagogischen Hochschule, Fachschule oder in der Weiterbildung

Anmelde- und Aufnahmeverfahren

Die Anmeldung erfolgt elektronisch mittels Online-Anmeldeformular (siehe unten). Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Spätestens kurz nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Kursbeginn) entscheiden die Veranstalter über die definitive Durchführung.
Die Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgen unabhängig von der Anmeldung zum gesamten CAS-Studiengang.

Abmeldungen erfolgen zwingend per E-Mail an hd@zuw.unibe.ch

Information und Beratung

Universität Bern, Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW, Hochschuldidaktik & Lehrentwicklung, Schanzeneckstrasse 1, Postfach, 3001 Bern, Telefon 031 631 55 32
hd@zuw.unibe.ch

Annullierungsbestimmungen

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bei einer Annullierung nach Anmeldeschluss sowie bei Nichterscheinen oder Kursabbruch gelten die folgenden Annullierungsbestimmungen:

Mitarbeitende der Universität und der PH Bern sowie Studiengangsteilnehmende
- Bei einer Annullierung nach Anmeldeschluss (3 Wochen vor Kursbeginn) wird eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 100.– verrechnet.
- Eine Kurspräsenz von weniger als 75% wird als Nichterscheinen bzw. Kursabbruch gewertet und zieht die Bearbeitungsgebühr von Fr. 100.— nach sich.
- Eine Absenz am ersten Kurshalbtag gilt als Nichterscheinen und zieht die Bearbeitungsgebühr von Fr. 100.— nach sich.
- In Ausnahmefällen kann die Bearbeitungsgebühr gegen Vorlage eines Arztzeugnisses oder eines schriftlichen Gesuches erlassen werden. Der Entscheid obliegt der Studienleitung.

Externe Teilnehmende
Es wird die gesamte Kursgebühr in Rechnung gestellt. (Diese Bestimmung entfällt unter Verrechnung einer Bearbeitungsgebühr von Fr. 100.–, wenn die Hochschuldidaktik für die abgemeldete Person eine Ersatzperson finden kann.)

Vgl. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Zentrums für universitäre Weiterbildung ZUW (4c: Hochschuldidaktik & Lehrentwicklung).

Anmeldung